Aus dem „Heidiland“ von Carlo Dieckmann

by Kjeldy 01/07/09

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Carlo Dieckmann hat gerade ein paar News und Bilder durchschickt von seinem Trip in die Schweiz. Eine Woche lang Biken in den den Bergen, Wakeboarden, grillieren, usw…Ohne Worte!

Ich bin gerade von meinem Trip aus der Schweiz wieder gekommen. Ich war bei DT Swiss, dass ist in den letzten Jahren fast so eine Art Tradition geworden. Vor 2 Jahren hab ich ein Pumptrack in Biel gebaut, letztes Jahr waren wir in Berlin und dieses waren wir im Wallis Singletrails heizen. Ziel ist meistens Katalogfotos zu knipsen, ein paar Produkte testen und eine gute Zeit zu haben. Und in den meisten Fällen habe ich eine gute Zeit hier.
Dieses mal waren wir ziemlich vielseitig unterwegs. Leider waren die Wetterbedingungen nicht ganz so prall, was das Fotos schießen irgendwie sinnlos macht. Aber wenigstens kann man sich dann voll auf Radfahren einschießen und die Zeit so nutzen. Aufjedenfall sind wir ein paar gute Trails um Biel gefahren. In den Tagen hatte ich auch mal Zeit, den Pumptrack wieder ein bisschen zu tunen. Die Bumps wurden wieder ein bisschen geliftet, die Kurven nachgeshapt und alles war wieder frisch. Bei unser Session von dem Wallride hat es leider übelst angefangen zu regnen. Dennoch ein verfünftiger Table.

Tabletop aus dem Wallride am Pumptrack; es war bereits Regen am Start. Pic: Silvan Buerge

Bei einer Woche Aufenthalt, muss man sich auch mal Zeit für was anderes nehmen außer Radfahren. Und was ist das besser als eine Runde Boot fahren und Wakeboarden? Nichts! Ziemlich gelungen das Ganze.

Ein altes Wasserskiboot hat schon was. Silvan beim Start. Pic: Carlo Dieckmann Ich auf dem Wakeboard. First time ever! Pic: Silvan Buerge Nices Abendlicht auf dem Bieler See. Pic: Carlo Dieckmann

Ein weiteres Highlight ist das BBQ am Abend. Feinstes Fleisch, ein guter Salat, Chips und eine Flasche von dem Schweizer „Hofgold“ Bier.

Zu guter letzt will noch was vom Bonbon des ganzen Trips erzählen. Der Ausflug ins Wallis und damit zum Matterhorn. Wenn man von Täsch in Richtung Matterhorn fährt, gibt’s gleich mal das volle „Heide und die Berge“-Feeling. Grüne Wiesen und Wälder, uralte Holzhäuser und dann weiter oben Berge mit Schnee. Und ganz am Ende thront das Matterhorn, größer, als alles andere.
Mit der Bergbahn geht es auf über 3000 Meter, also ziemlich weit hoch. Um die Mittagszeit sind ziemlich viele Touristen am Start. Neben etlichen japanischen Reisegruppen gibt es auch einzelnen Individuen, die auf irgendwelchen Selbstfindungstouren sind.

Der Verwirrte! Der Typ muss mindestens 5 Stunden da oben rumgeirrt sein. Pic: Silvan Buerge

Aber egal, die Trails sind Sahne und kommen der Definition von Freeriden ziemlich nah. Man sucht sich einfach eine Linie , findet natürliche Anlieger und viele Steine auf den Trails dienen als perfekter Kicker. Dennoch hatte ich auch eine echte Schreckenssekunde. Da die Trails für Wanderer gemacht sind, haben die Trails für Biker ein paar wirklich kniffelige Passagen. Dummerweise habe ich mich etwas überschätz und damit ein Abflug über den Lenker provoziert. Eigentlich in Ordnung, wäre da nicht die steilen Abhänge. Wäre ich nicht gleich wieder auf meine Füße gelandet, wäre es für mich 4/5 Meter abwärts gegangen und hätte böse Aua gegeben. Glück gehabt .

Singletrails! Pic: Silvan Buerge Singletrails und drifts. Pic: Silvan Buerge

Danke an DT für den Trip! Silvan für das Bike und das wunderbare BBQ jeden Abend. Danke für Petra für das leckere Brot jeden Morgen und den Lift zum Flughafen. Bis zum nächsten Jahr!