Dirtmasters Festival

by Charles 25/05/09

Aufhänger
Das Dirstmasters Festival 2009 ist vorbei und es war gut. Die vier Tage Action in Winterberg haben so ziemlich alles abgedeckt, was das Herz eines richtigen Moutainbikers höher schlagen lässt. 2 DH Rennen, ein 4X Race, der Slopestyle, eine Jam Session usw.
Das Ganze bei feinstem Wetter und mit der ein oder anderen Grillsession.

Ein kurzer Einblick in die einzelnen Disziplinen:

Downhill:
Für das Hauptrace am Sonntag waren insgesamt 650 Starter angemeldet. BOOM! Am Start waren eigentlich die gesamte nationale Elite mit Frank Schneider, Erik Irmisch, Markus Klausmann, Andre Wagenknecht, Maximilian Bender usw. Dazu kamen aber noch einige internationale Bergab Fahrer wie zum Beispiel Aaron Gwin aus den USA, Duncan Riffle ebenfalls aus den USA, Sam Blenkinsop aus Neuseeland und Marcel Beer aus der Schweiz.
Also eine gute Mische für ein spannendes Rennen.
Nachdem es Donnerstag ordentlich geregnet hatte wurde die Strecke zum Sonntag zunehmend trockner. Das Problem dabei war durch die höhere Geschwindigkeit auf dem Kurs seine Bremspunkte nicht zu verpassen.

Am Ende siegte Sam Blenkinsop vor Duncan Riffle und Markus Klausmann. Das Team von Nicolai landete auf den Plätzen 5, 6 und 7 in der Reihenfolge Joris, Schneidi und IRM.

Komplettes Ergebnisse auf IXS

Das DH Rennen in Winterberg war mit 650 Startern richtig gut besucht. Nices Bild mit einem uns nicht bekannten Fahrer. Pic: Kjeldy

Das DH Rennen in Winterberg war mit 650 Startern richtig gut besucht. Nices Bild mit einem uns nicht bekannten Fahrer. Pic: Kjeldy

Sam Blenkinsop sowie das gesamte Yeti Team waren in Winterberg am Start. Sweet! Pic: Kjeldy

SLOPESTYLE: THE KIDS ARE ALRIGHT!
Für den Slopestyle waren in beiden Klassen insgesamt 200 Starter angemeldet.
Samstag gingen die Amateure an den Start und Sonntag haben sich die Profis feiern lassen.
Ich will gar nicht so richtig auf die einzelnen Runs eingehen, weil sich eh alle mehrfach um die eigenen Achse gedreht haben und alle total viel Style hatten.

Auffällig ist bei dem Slopestyle in Winterberg immer, dass keiner so richtig weiß, wie so ein vernünftiger Run auszusehen hat. Der Sinn bei einem Slopestyle ist es, den Hang möglichst flowig durchzufahren und dabei seine schönsten Tricks zu ziehen.
In Winterberg sieht das ganze immer mehr nach einem riesigen Skatepark Contest aus. Es wird irgendwo hochgetreten, geschoben, lange Pausen zum verschnaufen eingelegt usw., was meiner Meinung nach ziemlich öde ist.
Aber wie sollen die Kids das wissen, wenn es ihn keiner sagt. Ich sag aber trotzdem: „The Kids are alright“!
Lediglich die Orga, die Judges und auch die Kursbauer sollten mal etwas näher zusammen arbeiten!!!

Bei den Amateuren hat Steffen Graf gewonnen und bei den Pros Martin Söderström.

Pro Ergnisse gibts hier

Der Slopestyle ist schon irgendwie immer das Highlight in Winterberg. Marius Hoppensack auf dem Weg zu seinem zweiten Platz. Pic: Kjeldy
Der Slopestyle kriegt jedes Jahr ein paar neue Obstacles dazu, aber vielleicht sollte man die "alten" Hindernisse mal etwas runderneuern. Carlo Dieckmann an der Wall. Pic: Kjeldy

Und wenn es Tagsüber so viel Action gibt, dann ist es gar nicht schlecht, wenn es abends ein bisschen ruhiger und entspannter wird. Mit etwas Fleisch auf dem Grill, ein leckeren Bierchen und einer netten Gesellschaft.
Danke an das Team von FELT für den RACE/Life Support!

Bei Felt wurde jeden Abend schön gegrillt.... Pic: Kjeldy

OUT